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Miteinander in Hessen

Stadt Land Ehrenamt

Warum wir als „Stiftung Miteinander“ das Hessen-Stadt-Land-Fluss spielen 

„Hessen ist mehr als nur ein Fleck auf der Landkarte – es ist ein Lebensgefühl, das vom Mitmachen lebt. Als Landesstiftung Miteinander setzen wir uns täglich dafür ein, Menschen zu verbinden, das Ehrenamt zu stärken und unsere regionale Identität zu bewahren. 

Warum also ein eigenes Stadt-Land-Fluss? Weil wir glauben, dass Gemeinschaft spielerisch beginnt. Mit diesem Spiel wollen wir: 

  • Das Ehrenamt sichtbar machen: In der Kategorie ‚Ehrenamt & Verein‘ zeigen wir, wie vielfältig das Engagement in unserer Heimat ist – vom kleinen Gesangsverein bis zur Freiwilligen Feuerwehr. 
  • Unsere Wurzeln feiern: Ob beim ‚Gebabbel‘ im Dialekt oder bei der Suche nach der besten ‚Spezialität‘ – das Spiel weckt Erinnerungen und schafft Stolz auf unsere hessische Kultur. 
  • Generationen verbinden: Wenn der Enkel das Wort ‚Kneipchen‘ lernt und die Oma vom nächsten ‚Backhausfest‘ erzählt, entsteht genau das, wofür wir stehen: ein echtes Miteinander

Dieses Spiel ist eine Einladung, gemeinsam zu lachen, zu knobeln und festzustellen, wie viel Gutes direkt vor unserer Haustür liegt.  

In Hessen sagt man: ‚Mer muss die Feste feiern, wie se falle‘ – wir sagen: ‚Mer muss die Gemeinschaft spielen, wo se lebt!‘“  

Und so geht´s:

1. Vorbereitung 

      Jeder Spieler erhält einen Spielbogen und einen Stift. Ein Spieler wird zum „Buchstaben-Ansager“ ernannt. 

      2. Den Buchstaben finden 

      Der Ansager sagt laut „A“ und geht im Kopf das Alphabet durch. Ein anderer Spieler ruft nach Belieben „Stopp!“. Der Buchstabe, bei dem der Ansager gelandet ist, gilt für die aktuelle Runde. (Tipp: Bei schwierigen Buchstaben wie Q, X oder Y darf die Gruppe entscheiden, ob neu gewählt wird oder eine „Joker-Lösung“ erlaubt ist). 

      3. Der Spielablauf 

      Alle Spieler füllen gleichzeitig die Kategorien ihres Bogens mit Begriffen aus, die mit dem gewählten Buchstaben beginnen. Sobald der erste Spieler alle Felder ausgefüllt hat, ruft er laut „Hessen fertig!“. Alle anderen müssen sofort die Stifte weglegen. 

      4. Die Kategorien im Fokus  

      • Stadt: Hessische Städte oder Gemeinden (von Kassel bis Viernheim). 
      • Hessische Spezialität: Alles, was in Hessen uff de Tisch kommt (Ebbelwoi, Grüne Soße, Ahle Wurscht…). 
      • Mundart-Wort: Begriffe im Dialekt. Erlaubt ist, was „urig“ klingt (z.B. Kneipchen, Schnoog, babbeln). 
      • Ehrenamt & Verein: Wo engagieren wir uns? (z.B. Freiwillige Feuerwehr, Landfrauen, Platzwart). 
      • Tier: Vom hessischen Löwen über die Wasserkuppen-Schafe bis zum heimischen Feldhamster. 
      • Des feiere mer: Hessische Feste, Bräuche oder Events (z.B. Hessentag, Dippemess, Kerb, Fastnacht). 

      5. Die Punktevergabe (Das „Hessen-System“) 

      Nach jeder Runde werden die Begriffe vorgelesen und Punkte verteilt: 

      • 5 Punkte: Wenn mehrere Spieler denselben korrekten Begriff haben. 
      • 10 Punkte: Wenn du als Einziger diesen korrekten Begriff hast. 
      • 20 Punkte (Hessen-Bonus): Wenn du ein Wort in den Kategorien Mundart oder Ehrenamt hast, das kein anderer Spieler aufgeschrieben hat. 
      • 0 Punkte: Wenn der Begriff falsch ist oder das Feld leer blieb. 

      6. Sonderregeln & „Babbel-Check“ 

      • Der Babbel-Check: Ist ein Dialekt-Wort umstritten? Dann muss der Spieler es laut und authentisch aussprechen. Die Mehrheit entscheidet mit einem kräftigen „Des passt!“ oder einem „Nix da!“. 
      • Urig-Bonus: Für besonders traditionelle Begriffe (z.B. „Kneipchen“ statt „Messer“) kann die Gruppe spontan 5 Zusatzpunkte vergeben. 

      7. Spielende 

      Nach einer vereinbarten Anzahl an Runden (oder wenn das erste „Ebbelwoi-Glas“ leer ist) werden alle Punkte addiert. Wer die meisten Punkte hat, gewinnt. 

        

      Du hast jetzt noch mehr Lust das Miteinander in Hessen zu stärken? 

      Dann schau doch auch bei unseren Projekten vorbei und bewirb dich beispielsweise als Bürgerbusfahrer/in